Werkstatt für die Ausbildung im Uhrwerk-Anglieren · Alexandra Schmitz · Les Brenets, Schweiz

Ausbildung in uhrmacherischer Anglage in der Schweiz.

Was wäre, wenn wahrer Luxus darin bestünde, Gold in den Händen zu haben?

In Les Brenets arbeitet Alexandra Schmitz mit Hand- und Mikromotor-Anglage an realen Uhrwerkteilen: 8h für den Einstieg in die Werkstatt, 40h zur Korrektur einer Geste, 100h zum Aufbau einer Grundlage. Kleine Gruppen, Bino mit 4K-Bildschirm, Korrektur in Echtzeit während der Arbeit am Teil.

Kleine Gruppe
4 Plätze

Alexandra sieht am Bildschirm live, was am Teil geschieht, und kann jede Person während der Arbeit am Teil korrigieren.

Träger
Reale Teile

Sie arbeiten an historischen oder zeitgenössischen Uhrenteilen, nicht an einem vereinfachten Übungsstück.

Sicht
Bino + 4K-Bildschirm

Abweichende Breite, gebrochener Reflex, falsch gesetzte Nacharbeit: die Abweichung wird sichtbar, wenn sie korrigiert werden muss.

Reale Praxis
Auftragsarbeit

Alexandra arbeitet weiterhin an Zulieferteilen: Brücken, Räder und Komponenten, deren Finissierung unter Licht beurteilt wird.

Teillesen

Das Teil liefert die Diagnose: Breite, Kante, Reflex, Nacharbeit.

Unter dem Licht zeigt ein Winkel schnell, ob er hält. Alexandra hat dieses Rad angliert und fotografieren lassen, um zu zeigen, worauf der Blick an der Werkbank achtet: Breite, Grenze, Reflex.

Winkel, Breite, Geometrie, Reflex: Das Teil zeigt, was hält und was nachgearbeitet werden muss. Zur Vertiefung können Sie das Werkstattjournal lesen.

Erkundungsmodus: Markierung anklicken oder die Lupe aktivieren, um das Detail zu lesen.

Makroaufnahme des Uhrwerk-Anglierens, die das Lesen der Reflexe und die Stabilität einer Kante zeigt
Interaktive Markierungen, um ein Teil zu lesen. Die Markierungen verschwinden, wenn die Lupe aktiviert wird, und erscheinen beim Verlassen wieder.

Klicken Sie auf eine Markierung. Aktivieren Sie die Lupe, damit das Detail Raum bekommt.

01

Saubere Kante

Ein klarer Übergang, ohne weiche Kante und ohne Grat.

02

Gleichmässige Breite

Eine Breite, die anschwillt oder schmaler wird, verrät die Bahn.

03

Stimmige Geometrie

Kurven, Spitzen und Nacharbeiten müssen stimmig bleiben.

04

Stabiler Reflex

Ein gebrochener Reflex zeigt eine Zone, die nachgearbeitet werden muss.

Nützliche Pädagogik

Am Bildschirm korrigiert Alexandra, was am Teil geschieht.

Die Korrektur beginnt mit einem benannten Fehler: unregelmässige Breite, weiche Kante, zu starker Druck, instabile Bahn, falsch platzierte Nacharbeit. Der Schüler kehrt mit einem präzisen Punkt an die Werkbank zurück.

Das Binokular mit hochauflösender Kamera überträgt das Teil auf den 4K-Bildschirm: Alexandra sieht Druck, Bahn und Reflex während der Geste und korrigiert sofort.

01

Den Fehler benennen

Alexandra zeigt die Abweichung am Bildschirm und verlangt danach eine präzise Geste.

02

Am richtigen Ort korrigieren

Die Nacharbeit sitzt dort, wo der Fehler beginnt: Winkel, Breite, Kante oder Übergang.

03

Nacharbeiten und kontrollieren

Das Teil kommt erneut unter das optische System, um zu prüfen, ob die Korrektur hält.

Alexandra Schmitz am Binokular mit hochauflösender Kamera und 4K-Bildschirm im Atelier Art de l’Anglage
Reale Uhrenteile

Sie entwickeln sich an Komponenten weiter, die keine Annäherung verzeihen.

Brücken, Räder, Hebel sowie historische oder zeitgenössische Komponenten dienen als Grundlage. Jedes Material, jeder Zugang und jeder Oberflächenzustand setzt seine Grenze: Die Übung bleibt mit dem Beruf verbunden, nicht mit einem vereinfachten Schulteil.

Verschiedene Materialien Stahl, Messing, Neusilber: Die Hand lernt an realen Materialverhalten.
Verschiedene Epochen Alt und zeitgenössisch verlangen nicht dieselbe Art des Lesens.
Im Beruf verankert Die Finissierung bleibt mit der Uhrmacherei verbunden, nicht mit einer abstrakten Übung.
Zwei Rahmen

Zwei Einstiege, je nach Bedarf.

Individuelle Ausbildung oder Arbeit mit einer Werkstatt: Wählen Sie den Einstieg, der zu Ihrer Situation passt. Die Seite Ausbildungen erläutert die Formate; die Seite Unternehmen rahmt den Bedarf von Teams und Manufakturen.

Privatpersonen · Begeisterte · berufliche Neuorientierungen

Entdecken, korrigieren oder eine solide Grundlage aufbauen.

8h, 40h und 100h beantworten drei verschiedene Bedürfnisse: erstes Eintauchen, Korrektur einer Praxis oder schrittweiser Aufbau.

  • 8h In die Werkstatt eintreten und verstehen, was das Anglieren wirklich verlangt.
  • 40h Eine Geste wieder aufnehmen, einen Reflex stabilisieren, an Regelmässigkeit gewinnen.
  • 100h Eine kohärente Grundlage aufbauen, um weiterzugehen.
Fachleute · Werkstätten · Manufakturen

Die Gesten eines Teams an Ihren Teilen und Kriterien stabilisieren.

Ziel ist, dass mehrere Hände dasselbe Teil gleich lesen, an der richtigen Stelle nacharbeiten und Ihre Kriterien halten.

  • Ausbildung des Personals Niveauaufbau und Harmonisierung der Arbeitsweisen.
  • Arbeit an Ihren Teilen Lernen so nah wie möglich an Ihrer Werkstattrealität.
  • Einrichtung der Werkstatt Organisation, Werkzeuge, Ergonomie, Kriterien.
Die Formate

Drei Formate, um uhrmacherische Anglage ohne Fehlwahl zu lernen.

8h, um in die Werkstatt einzutreten. 40h, um eine bereits begonnene Praxis zu richten. 100h, um mit Wiederholung und Kontrolle eine vollständige Grundlage aufzubauen.

8h

Die Werkstatt entdecken

Ein Tag, um den Arbeitsplatz einzurichten, das Werkzeug in die Hand zu nehmen und erste Fehler zu sehen.

40h

Vertiefen

Um eine bereits begonnene Geste wiederaufzunehmen und Breite, Reflex und Nacharbeit zu stabilisieren.

100h

Eine vollständige Grundlage aufbauen

Um ernsthaft zu beginnen oder eine umfassendere Neuorientierung zu tragen.

Alexandra Schmitz in ihrer Werkstatt für die Ausbildung im Uhrwerk-Anglieren in Les Brenets
Alexandra Schmitz

Alexandra Schmitz: eine Handwerkerin und Ausbilderin im Kontakt mit realen Teilen.

Alexandra beginnt beim Teil: abweichende Breite, gebrochener Reflex, zu starker Druck, schlecht gehaltene Bahn. Die Anweisung kommt von dem, was am Bildschirm und am Teil sichtbar ist, nicht von einer auswendig gelernten Regel.

«Ich ziehe eine präzise Korrektur einer grossen Erklärung vor: Wenn der Schüler die Abweichung sieht, kann er wirklich korrigieren.»

Sie behält einen Teil ihrer Woche für Zulieferarbeit für Uhrenhäuser und unabhängige Uhrmacher. Diese Kontinuität bringt anspruchsvolle Teile, Toleranzen und Produktionskriterien zurück in die Ausbildung.

Seit 2006 nährt diese Werkstattpraxis eine nüchterne, direkte Art zu unterrichten: sehen, benennen, korrigieren, kontrollieren. Den Weg dahinter finden Sie im Werdegang von Alexandra Schmitz.

Eine ruhige Werkstatt. Eine klare Korrektur. Ein Niveau, das Sie an der Werkbank vertreten können.

Referenzen

Was Schüler, Uhrmacher und Werkstattleiter mitnehmen.

Rückmeldungen, in denen Regelmässigkeit, Lichtlesen, Nacharbeiten und die Ruhe der Werkstatt oft wiederkehren.

«Ich habe enorme Fortschritte gemacht bei der Regelmässigkeit der Gesten, beim Lesen des Lichts und bei der Präzision der Kanten. Deine Pädagogik und deine Anforderungen haben jedem Detail des Berufs einen Sinn gegeben.»
Elouan Dehet Schüler — Vertiefungskurs 40h
«Ich empfehle es. Die Personen, die aus dieser Ausbildung kommen, sind sehr schnell einsatzbereit. Mein neuer Kollege, ohne jede Erfahrung, hat dank Art de l’Anglage solide Grundlagen erworben. Das ist vielversprechend.»
Céline Tirole Werkstattleiterin — Uhrenmanufaktur
Häufige Fragen

Zwei Antworten für eine schnelle Einordnung.

Das Minimum, um den Rahmen zu verstehen, bevor Sie die Formate vergleichen oder ein Gespräch buchen.

Ist die Ausbildung im Uhrwerk-Anglieren für Anfänger zugänglich?

Ja. Das 8-Stunden-Format ermöglicht ein erstes ernsthaftes Eintauchen in die Werkstatt. Auch das 100-Stunden-Format kann zu einem strukturierten Einstieg oder zu einer beruflichen Neuorientierung passen.

Arbeitet man im Uhrwerk-Anglieren an echten Teilen?

Ja. In der Werkstatt wird an realen Uhrwerksbrücken, Rädern und Komponenten gearbeitet, sowohl an historischen als auch an zeitgenössischen, damit das Lernen in den Materialien, Geometrien und Oberflächenzuständen des Berufs verankert bleibt.