Ein verdichtetes Format, um jede Person eng zu begleiten, den Griff im richtigen Moment zu korrigieren und aus jeder Nacharbeit einen echten Fortschritt zu machen.
Art de l’Anglage — von Alexandra Schmitz · Les Brenets
Werkstatt-Ausbildung in uhrmacherischer Anglage.
In Les Brenets vermittelt Art de l’Anglage unter der Leitung von Alexandra Schmitz Anglage an realen Teilen: Feile, Cabron, Mikromotor, Diamant, Lupe — dann Doppelbinokular, HD-Kamera und 4K-Bildschirm, um die Abweichung zu sehen, zu benennen und sofort zu korrigieren.
Alexandra beobachtet den Griff, während er entsteht. Die Abweichung wird gesehen, benannt und korrigiert, bevor sie sich festsetzt. So schult die Schülerin oder der Schüler die Hand ebenso wie den Blick.
Gearbeitet wird unter HD-Kamera mit Rückmeldung auf dem 4K-Bildschirm. Wenn nötig, zeigt das Doppelbinokular den Griff aus nächster Nähe: Druck, Winkel, Nacharbeit, Rhythmus. Das Bild ersetzt die Hand nicht; es hilft zu verstehen, was die Hand korrigieren muss.
Brücken, Räder, Hebel und Komponenten, historisch oder zeitgenössisch — darunter aktuelle Manufakturteile — stellen das Lernen vor reale Anforderungen des Berufs: Geometrie, Zugang, Oberflächenzustand, Regelmässigkeit und Nacharbeit.
Das Teil liefert die Diagnose: Breite, Kante, Reflex, Nacharbeit.
Die Lupe führt die Lernenden zurück zum realen Teil: Unter dem Licht zeigt eine Anglage schnell, ob sie hält. An einem Uhrenteil zeigen Breite, Grenze und Reflex, was die Hand erhalten oder nacharbeiten muss.
Winkel, Breite, Geometrie, Reflex: Das Teil zeigt, was hält und was nachgearbeitet werden muss. Zur Vertiefung können Sie das Werkstattjournal lesen.
Erkundungsmodus: Markierung anklicken oder die Lupe aktivieren, um das Detail zu lesen.

Klicken Sie auf eine Markierung. Aktivieren Sie die Lupe, damit das Detail Raum bekommt.
Saubere Kante
Ein klarer Übergang, ohne weiche Kante und ohne Grat.
Gleichmässige Breite
Eine Breite, die anschwillt oder schmaler wird, verrät die Führung.
Stimmige Geometrie
Kurven, Spitzen und Nacharbeiten müssen stimmig bleiben.
Stabiler Reflex
Ein brechender Reflex zeigt eine Zone, die nachgearbeitet werden muss.
Das traditionelle Anglage, direkt am Teil lesbar gemacht.
In der Werkstatt ersetzt das Bild nicht das Können. Es hilft, den Blick ebenso zu schulen wie die Hand: Licht lesen, Druck spüren, die Abweichung verstehen und an der richtigen Stelle nacharbeiten.

Den Griff im Moment seiner Ausführung sehen.
Am Doppelbinokular beobachtet die Schülerin oder der Schüler den Griff live: Neigung des Werkzeugs, Druck, Rhythmus, Licht auf der Kante. Wenn eine Korrektur es erfordert, zeigt eine transparente Markierung die Abweichung am Teil präzise an, damit klar wird, wo und warum nachzuarbeiten ist.

Die Lernenden bleiben mit der Abweichung nicht allein.
Unregelmässige Breite, weiche Kante, gebrochener Reflex, zu viel Druck, falsch platzierte Nacharbeit: Die Abweichung erscheint am Bildschirm, Alexandra benennt sie, und die Lernenden kehren sofort mit einer klaren Angabe zum Teil zurück. Was die Lupe einem einzelnen Blick zeigt, macht das Bild gemeinsam besprechbar.
Das Foto-Portfolio hält den Weg einfach fest: was gesehen, verstanden und korrigiert wurde.
Sehen
Lupe, Binokular und Bildschirm machen die Abweichung im richtigen Moment sichtbar.
Verstehen
Breite, Kante, Reflex, Nacharbeit: Jede Abweichung erhält einen klaren Namen.
Nacharbeiten
Die Lernenden kehren mit einer konkreten Korrektur an die Werkbank zurück.
Sie entwickeln sich an Komponenten weiter, die keine Annäherung verzeihen.
Brücken, Räder, Hebel und Komponenten, historisch oder zeitgenössisch — darunter aktuelle Manufakturteile — dienen als Grundlage. Jedes Material, jeder Zugang und jeder Oberflächenzustand setzt seine Grenze: Die Übung bleibt mit dem Beruf verbunden, nicht mit einem abstrakten Schulteil.
Drei Formate, dieselbe Arbeit am Teil.
Zuerst zeigt sich unter dem Licht, was die Hand versteht. Dann ändert sich die Zeit: ein Tag zur Orientierung, eine Woche zur Korrektur, hundert Stunden zum Aufbau.
Die Werkstatt entdecken
Den Arbeitsplatz einrichten, die Feile in die Hand nehmen und verstehen, was das Teil verlangt: Licht, Auflage, erste Abweichungen.
Die Geste vertiefen
Eine bereits begonnene Geste nacharbeiten: Breite, Reflex, Druck, Anschlüsse. Die Korrektur kommt, bevor sich der Fehler festsetzt.
Eine vollständige Grundlage aufbauen
Atelierbezüge aufbauen: Werkzeuge, begleitende Finissierungen, Anglage von Hand und mit Mikromotor, Wiederholung, Portfolio.
Eine Werkstatt, zwei Arbeitsrahmen.
Art de l’Anglage empfängt Lernende, die ihre Geste aufbauen wollen, und Werkstätten, die eine Praxis an ihren Teilen und Kriterien stabilisieren möchten.
Entdecken, korrigieren oder eine solide Grundlage aufbauen.
Die Formate 8h, 40h und 100h führen ohne Abkürzung in die Werkstatt: erste Immersion, Vertiefung oder vollständige Grundlage.
- 8hVerstehen, was Anglage wirklich verlangt.
- 40hBreite, Reflex und Nacharbeiten stabilisieren.
- 100hEine kohärente Grundlage mit Zeit für Wiederholung und Kontrolle aufbauen.
Mehrere Hände auf dasselbe Finish-Niveau ausrichten.
Die Arbeit entsteht mit Ihren Teilen, Ihren Werkstattbedingungen und Ihren Kriterien: Gesten stabilisieren, Nacharbeiten klären, den Arbeitsplatz organisieren.
- Team-AusbildungEin gemeinsames Vokabular zum Lesen und Korrigieren.
- UnternehmensteileLernen möglichst nah an Ihren Realitäten.
- WerkstattaufbauWerkzeuge, Halter, Ergonomie, Kontrolle und Portfolio.
Mitglied von ARC HORLOGER
Diese Mitgliedschaft verbindet Art de l’Anglage mit einem Netzwerk uhrmacherischer Fertigkeiten: Wissen bewahren, in der Werkstatt praktizieren und an Lernende wie Fachleute weitergeben.
Ausgebildete Gesten, begleitete Werkstätten, ein Handwerk, das sichtbarer wird.
Einige öffentliche Orientierungspunkte — Medien, Kennzahlen und Referenzen — ordnen die Arbeit des Ateliers ein.

